Magazin
Über das Zeigen und das Zögern.
Texte für Frauen, die etwas können und trotzdem niemand findet. Über Algorithmen schreiben genug andere.
Lieber nach Thema als nach Datum? Alle Texte sortiert nach Anfangen, vor der Kamera, was posten, Kosten und abgeben
- ErfahrungWas kann ich mit 50 noch anfangen?Fünfundzwanzig Jahre Berufserfahrung sind genau der Inhalt, den Zwanzigjährige sich mühsam ausdenken müssen. Wie du daraus Material machst, ohne dich zu verbiegen.
- NeuanfangSelbstständig nach der Kündigung, mit 50Zwei Aufgaben gleichzeitig: etwas Eigenes aufbauen und sich von einer Rolle lösen, in der man zwanzig Jahre lang sichtbar war — nur nie für sich selbst.
- KostenMit Abfindung selbstständig machen: was zuerst?Das Geld ist endlich, also entscheidet nicht die Höhe der Summe, sondern die Reihenfolge der Ausgaben. Eine Liste, bei der die häufigste Antwort „noch nicht" heißt.
- AnfangenSelbstständig machen mit 50 als FrauDer Betrieb steht, das Können steht, die Preise stehen. Es weiß nur niemand. Das ist kein Anfängerproblem, sondern ein Verteilungsproblem — und dafür gibt es eine Reihenfolge.
- NäheDie besten Gespräche laufen nicht mehr im FeedÖffentlich passiert immer weniger, privat immer mehr — in Nachrichten, Kanälen, weitergeleiteten Beiträgen. Wer nur auf sichtbare Zahlen schaut, hält für Misserfolg, was in Wahrheit gerade funktioniert.
- AuffindbarkeitWie werde ich in ChatGPT gefunden?Immer mehr Menschen fragen nicht mehr Google, sondern eine KI — und bekommen drei Namen statt zehn Links. Wie man in diese drei Namen kommt, ist weniger geheimnisvoll, als es klingt.
- ContentplanSerie statt EinzelbeitragDer leere Plan ist selten ein Ideenproblem. Er ist ein Entscheidungsproblem — und Serien lösen es, weil du die Entscheidung nur einmal triffst statt jede Woche neu.
- FormatYapping oder Talking Head — was passt zu dir?Die beiden Begriffe stehen überall nebeneinander, als wären sie dasselbe. Sind sie nicht — und die Unterscheidung nimmt dir eine Entscheidung ab, an der viele hängen bleiben.
- Vor der KameraTalking Head: Was das ist und wie du eines drehstEin Mensch, der in die Kamera spricht — mehr ist es nicht. Das älteste Videoformat überhaupt trägt gerade wieder, und zwar aus einem Grund, der mit Technik nichts zu tun hat. Vier Dinge entscheiden, ob es gut wird.
- ProfilDrei Tipps für deine Bio — mach es nachDie Bio ist die einzige Stelle deines Profils, die jede Besucherin liest. Drei Änderungen, zwanzig Minuten, und eine Vorlage zum Ausfüllen.
- AuffindbarkeitHat Social Media Auswirkungen auf mein SEO?Direkt nicht — Likes und Follower sind kein Rankingfaktor. Indirekt sehr wohl, und über einen Weg, den fast niemand nennt. Was davon du nutzen kannst, ohne Fachfrau zu werden.
- FormatYapping — einfach reden, und es funktioniertDas Format, über das gerade alle sprechen, ist das mit dem geringsten Aufwand: du, die Kamera, ein Gedanke. Kein Schnitt, kein Drehbuch. Sechs Regeln, damit es trotzdem gut wird.
- WerkzeugeSoll ich meine Texte von KI schreiben lassen?Die Frage kommt inzwischen in fast jedem Erstgespräch. Meine Antwort ist geteilt: als Werkzeug ja, als Stimme nein. Und es gibt einen Test, der beides auseinanderhält.
- ContentplanWas poste ich? Ein Monat als BeispielDer leere Plan ist das eigentliche Hindernis, nicht die Technik. Vier Sorten Beiträge im Wechsel reichen — hier steht ein kompletter Monat, den du abschreiben kannst.
- ReichweiteWie viele Follower brauche ich für Kundinnen?Die Zahl fühlt sich an wie der Beweis, dass die Entscheidung richtig war. Nur bezahlt sie keine Rechnung — vierhundert Menschen, die dich brauchen, bringen mehr als zwölftausend, die danebenstehen.
- KanalwahlInstagram, LinkedIn oder Facebook?Die Antwort lautet fast nie „alle". Drei Fragen entscheiden, welcher Kanal dich trägt — und warum vier halbtote Profile schlechter sind als eines, auf dem etwas passiert.
- Die AltersfrageBin ich zu alt für Social Media?Die Frage kommt fast immer im selben Tonfall — halb im Scherz, damit sie nicht so ernst klingt. Die Zahlen beantworten sie eindeutig. Nur meint die Frage meistens etwas anderes.
- KostenWas kostet es, Social Media abzugeben?Die Spanne reicht von dreihundert bis fünftausend Euro im Monat, und fast niemand schreibt die Zahlen hin. Hier stehen sie — mit dem, was jeweils dahintersteckt.
- RhythmusWie oft muss ich posten?Die häufigste Frage — und die mit der schlechtesten Antwort im Netz. „Jeden Tag" ist der Rat, an dem fast alle scheitern. Was stattdessen zählt, ist unspektakulärer.
- KopfsacheEs wird Tage geben, an denen du zweifelstDer Zweifel kommt nicht zufällig. Er kommt nach dem vierten Beitrag, der niemanden interessiert hat. Was er wirklich bedeutet — und was hilft.
- InhalteWenn du zu viel weißt und dich darin verlierst„Ich weiß nicht, was ich erzählen soll" ist fast nie ein Mangel. Es ist ein Überschuss, den niemand sortiert hat. Drei Fragen, die das ändern.
- AnfangenSelbstständigkeit. Ideen. Chaos.Vierzig Ideen, keine Reihenfolge, und abends das Gefühl, den ganzen Tag beschäftigt und nichts fertig gemacht zu haben. Das ist kein Organisationsproblem.
- Vor der KameraScheu vor der Kamera?Fast niemand mag sich auf Video. Das ist kein Zeichen fehlenden Selbstbewusstseins, sondern ein Wahrnehmungsfehler mit Namen — und er lässt sich aushebeln.
- DiagnoseWarum weiß niemand von dir?Du bist gut in dem, was du tust. Trotzdem passiert seit Monaten nichts. Sechs Gründe, die ich fast immer finde — und keiner davon heißt: zu wenig gepostet.
- SichtbarkeitAccounts, die ohne dein Gesicht funktionierenNicht jede Sichtbarkeit braucht ein Selfie. Es gibt Formate, die ohne dich im Bild auskommen — und es gibt Geschäfte, bei denen das teuer wird. Eine ehrliche Abwägung.