[01]„Ich habe keine Ahnung von Technik — von Grafik oder Videoschnitt schon gar nicht."
Musst du auch nicht. Schnitt, Untertitel, Bildgestaltung sind mein Handwerk, nicht deins. Die Technik bringe ich mit, dann folgt das Warm-Up für die Kamera. Dein Fokus bleibt bei dir, ich kümmere mich um alles andere.
[02]„Die Idee steht. Ich will sie nur nicht auch noch selbst vermarkten."
Dann gibst du sie ab. Ich übernehme Planung, Produktion und Veröffentlichung und zeige dir einmal im Monat, was funktioniert hat. Was rausgeht, entscheidest du — alles davor liegt bei mir.
[03]„In meiner Branche macht das niemand. Meine Kundinnen sind doch gar nicht auf Instagram."
Dann sind sie woanders — bei Facebook, bei LinkedIn oder in der Suche. Ein Kanal genügt, und zwar der, auf dem sie ohnehin sind. Welcher das ist, klären wir vorher. Und dass in deiner Branche kaum jemand etwas macht, heißt vor allem: Dort ist der Platz noch frei.
[04]„Bisher kamen die Kunden über Empfehlungen. Das hat fünfundzwanzig Jahre lang gereicht."
Es hat gereicht, solange ein Arbeitgeber und Kollegen dahinterstanden. Für dein eigenes Geschäft empfiehlt dich niemand, der dich noch nicht kennt. Empfehlungen bleiben — sie brauchen nur eine Stelle, an der Fremde nachsehen können, wer du bist und was du machst.
[05]„Ich weiß gar nicht, was ich zu erzählen habe."
Doch, das weißt du. Du hältst es nur für selbstverständlich, weil du es seit zwanzig Jahren machst. Was für dich Routine ist, ist für deine Kundin die Antwort, nach der sie gerade sucht.
[06]„Ich kann doch nicht ständig über mich selbst reden — so bin ich nicht erzogen."
Musst du nicht. In den Beiträgen, die etwas bringen, geht es ohnehin nicht um dich, sondern um das Problem deiner Kundin, in ihren Worten. Du kommst darin vor als die, die es löst. Das ist kein Eigenlob, das ist eine Auskunft.
[07]„Was, wenn meine alten Kolleginnen das sehen und denken, die hat es nötig?"
Ein paar werden es sehen, und ein paar werden etwas denken. Nur: Die Menschen, die dich buchen sollen, sind nicht deine alten Kolleginnen. Freigegeben wird nichts, was dir unangenehm ist — du siehst jeden Beitrag vorher. Und erfahrungsgemäß sagt kaum jemand etwas; gelesen wird trotzdem.